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Dentalcase ist das Portal und Verzeichnis der Zahnärzte. |
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Die Abrasion (v. lat. abrasio „Abnutzung“ oder „Abschaffung“) bezeichnet in der
Zahnmedizin einen Verlust von Zahnhartsubstanz durch Reibung. Attrition und Demastikation sind Unterformen. |
Abrasion ist der Abrieb an Zahnhartsubstanz, der in der Funktion der Zähne zueinander,
also beim Kauen und bei unwillkürlichen Bewegungen v. a. nachts beim "Knirschen" und beim gründlichen Zähneputzen entstehen kann.
Inwiefern schadet denn Abrasivität? Zeigt sich starke Abrasion auf den Zähnen - das erkennt der Zahnarzt - liegt eine
Funktionsstörung vor. Beim Putzen kommt die Zahnbürste normalerweise nur mit dem äußerst harten Zahnschmelz in Berührung.
Sind durch Zahnschfleisschschwund auch die Zahnhälse freigelegt, dann wird auch das weichere Dentin berührt und ein
Abrieb kann entstehen.
Attrition
Die Attrition ist eine Form der Abrasion, bei der der Verlust von Zahnhartsubstanz durch Kontakt mit
anderen Zähnen geschieht. Bei reinen Kieferschlussbewegungen tritt Attrition durch Zahnkontakt der beiden Kiefer
vor allem an den Okklusalflächen der Seitenzähne auf. Bei Vorschub- und Mahlbewegungen sind zusätzlich die
Inzisalkanten der Frontzähne betroffen, im Oberkiefer zusammen mit den gaumenseitigen Flächen und im Unterkiefer
verbunden mit den lippenseitigen Flächen.
Da die Zähne in der Alveole eine gewisse Eigenbeweglichkeit haben, führt auch der Kontakt von Zähnen
im selben Kiefer zu Substanzverlust. Der Approximalbereich (Berührungsbereich) von benachbarten Zähnen stellt sich im
jugendlichen Gebiss noch als Punkt dar, wird aber im Laufe des Lebens immer flächiger.
Demastikation
Die Demastikation ist ebenfalls eine Form der Abrasion. In diesem Fall liegt die Ursache für den
Substanzverlust im Kauen von abrasiven (abschleifenden) oder verunreinigten Nahrungsmitteln. Typisch für die Demastikation
sind abgerundete und abgeflachte Höcker und Grübchen an den Okklusalflächen der Seitenzähne. Aufgrund der eher weichen Kost
in der westlichen Welt ist der Anteil dieser Art von Abrasion im Vergleich zur Attriton eher gering. Man findet sie aber
häufig bei Naturvölkern sowie bei historischen Schädelfunden.
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