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Aktuelles - Archiv



Die sechs größten Zahn-Irrtümer

Boston (pte/09.08.2010/06:10) - Die Gesundheit der Zähne hängt ganz entscheidend davon ab, wie man sich ernährt. Zu diesem Schluss kommen Forscher um Carole Palmer von der Tufts Unversity School of Dental Medicine http://dental.tufts.edu in der Zeitschrift "Nutrition Today". In ihrer Analyse knöpfen sich die Zahnmediziner Mythen über den Zusammenhang von Nahrung und Zähnen vor, die sich hartnäckig in der Bevölkerung halten, und widerlegen sie auch.

Mythos 1: Zahnhygiene nur für Mund wichtig


Wenn Zähne krank sind, leiden meist auch der restliche Körper und Geist. Bei Kindern etwa können Zahnschmerzen wegen Karies, der bei weitem häufigsten Kinderkrankheit, die Konzentration in der Schule beeinträchtigen. Zudem bedeutet die Umstellung auf leicht kaubare Nahrung oft eine Verschlechterung der Ernährung, was laut Palmer die Hirnentwicklung oder das Körpergewicht schädigen kann. Fehlende Mineralstoffe während der Schwangerschaft steigern hingegen das spätere Karies-Risiko des Ungeborenen.

Mythos 2: Mehr Zucker heißt mehr Karies


Über die Entwicklung von Karies entscheidet nicht die Zuckermenge, sondern die Zeitdauer, in der Zucker und Zähne aufeinander treffen. Zum Problem wird dies besonders bei Süßigkeiten, die sich nur langsam auflösen, oder bei ständigem Konsum von Softdrinks. "Zähne sind in diesen Fällen länger den Säuren ausgesetzt, die Mundbakterien aus dem Zucker bilden", so die US-Zahnmedizinerin.

Mythos 3: Milchzahnkaries ist harmlos


Besonders weit verbreitet ist die Meinung, dass Kinder und Babys ruhig Zahnfäule haben dürfen, da Milchzähne ohnehin ausfallen. Weit gefehlt, so Palmer. Denn Karies schädigt die Entwicklung der Zahnkronen der bleibenden Zähne. Zudem kann ein zu früher Verlust eines Milchzahns dazu führen, dass der darunter liegende zweite Zahn in schlechter Position herauskommt und später zahnärztliche Korrektur braucht.

Mythos 4: Osteoporose schadet nur Rücken und Hüfte


Osteoporose kann auch das Ende von Zähnen bedeuten. Denn der Gesichtsknochen, der die Zähne zusammenhält, kann ebenso brüchig werden. "Damit macht sich fehlendes Kalzium, Vitamin D und K in der Ernährung auch im Kiefer bemerkbar", so Palmer. Um den Mundraum und seine tragenden Strukturen in Schwung zu halten, ist eine ausgewogene Ernährung unverzichtbar, denn Kiefer, Zahnfleisch, Lippen und Gaumen erneuern sich das ganze Leben lang.

Mythos 5: Dritte Zähne verbessern die Ernährung


Ähnlich wie Zahnschmerzen wegen Karies wirkt sich auch ein künstliches Gebiss aus, das schlecht passt und daher schmerzt. Ältere Menschen, die davon betroffen sind, werden automatisch Essen bevorzugen, das sie wenig kauen müssen. "Da steigt die Versuchung, zum Kuchen oder Süßgebäck zu greifen. Träger dritte Zähne sollten daher darauf pochen, dass ihr Gebiss gut sitzt. Zudem ist gesunde Ernährung und ausreichend Flüssigkeit weiter wichtig", so Palmers.

Mythos 6: Karies ist kein Thema für Erwachsene


Obwohl der "süße Zahn" nach der Jugend etwas schwindet, ist nur ein Prozent der Erwachsenen kariesfrei. Problematisch sind hier besonders der Zahnfleischrückgang, der Wurzelkaries begünstigt, sowie fehlender Speichel, der sonst den Mund reinigt. "Auch Antidepressiva, Harntreiber, Antihistaminika und Beruhigungsmittel trocknen den Mund aus. Wer diese einnimmt, sollte häufiger Wasser trinken", rät Palmer. Besonderes Augenmerk auf die Zähne sei weiter auch bei chronischen Krankheiten wie Diabetes zu raten.

[ Quelle: http://pressetext.com/news/100809004/ ]
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/795/

Mitternachtsmahl schädigt die Zähne

Kopenhagen (pte/02.06.2010/10:00) - Mitten in der Nacht Essen zu sich zu nehmen, kann die Zähne ernsthaft schädigen. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der Kobenhavns Universitet http://www.ku.dk gekommen. Diese Angewohnheit kann das Risiko eines Zahnverlustes erhöhen. Dabei spielt es keine Rolle, was gegessen wird.

Geringer Speichelfluss


Das Team um Jennifer Lundgren macht die Veränderungen im Speichelfluss verantwortlich. Dieser neigt dazu, in der Nacht nur mehr sehr gering zu sein. Ausreichend Speichel ist jedoch entscheidend, damit die Essensreste aus dem Mund entfernt werden, argumentieren die Wissenschaftler im Fachmagazin Eating Behaviours.

Gemeinsam mit US-amerikanischen Kollegen untersuchte das Team die Krankenblätter von 2.217 Dänen, die bereits an einer medizinischen Studie teilnahmen. 173 von ihnen - oder acht Prozent - gehörten zu den nächtlichen Essern. Das bedeutet, dass sie ein Viertel oder mehr ihrer täglichen Kalorienmenge nach dem Abendessen zu sich nahmen oder mindestens zwei Mal in der Woche mitten in der Nacht aufwachten und zu essen begannen. Als die Daten für einen Zeitraum von sechs Jahren verglichen wurden, zeigten sich signifikante Unterschiede.

Mehr Zähne verloren


Die nächtlichen Esser verloren eher mehr Zähne. Dieser Zusammenhang blieb auch bestehen, als andere Faktoren wie Alter, Rauchen und die gegessene Menge an Zucker und Kohlehydraten berücksichtigt wurden. Laut Lundgren können Zahnärzte ihre Patienten wahrscheinlich nicht komplett vom nächtlichen Essen abhalten. Sie sollten sie jedoch über die dabei entstehenden Risiken aufklären.

Damien Walmsley von der British Dental Association http://www.bda.org erklärte laut BBC, dass das Essen in der Nacht - wenn der Mund am trockensten ist und das Essen daher länger im Mund bleibt - die Auswirkungen von zucker- und säurehaltigen Lebensmitteln und Getränken verstärkt. Es sei entscheidend, dass vor dem Zubettgehen die Zähne geputzt werden. Wenn möglich sollte mindestens eine Stunde vor dem letzten Zähneputzen nur noch Wasser getrunken werden.

[ Quelle: http://pressetext.com/news/100602009/ ]
Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/795/

Zahnärztisch - Deutsch

Der Gang zum Zahnarzt gehört zu den üblen Notwendigkeiten. Mindestens zweimal pro Jahr sitzen erwachsene Patienten auf diesem Stuhl. Und wie gerne würde so manch einer verstehen, was der nette Mann/die nette Frau in weiß da so bei der Untersuchung diktiert.

Kurzfassung des Zahncodes


Jeder Zahn hat seinen eigenen Code, der sich aus zwei Ziffern zusammensetzt. In der Zahnmedizin benennt die erste Ziffer den Quadranten; sprich: es gibt vier Gebissbereiche. Aus der Sicht des Patienten hat der Oberkiefer rechts von der Mitte die Nummer 1, Nummer 2 ist der Oberkiefer links, Unterkiefer links ist die Nummer 3 und Nummer 4 ist der rechts liegende Unterkiefer. Die zweite Ziffer des Zahncodes benennt die acht Zähne, die zu jedem Quadranten gehören. Die beiden Schneidezähnen sind Nummer 1 und 2, 3 ist der dazugehörige Eckzahn, die vorderen Backenzähne heißen 4 und 5, 6 und 7 sind demnach die hinteren Backenzähne und der innig geliebte Weisheitszahn läuft unter der Nummer 8. Wenn also der Zahnarzt bei der Untersuchung - zum Beispiel - drei-drei diktiert, ist der Eckzahn links unten gemeint. Der Befund des genannten Zahnes wird durch Buchstaben gekennzeichnet. So bedeutet "k" am Schluss, dass dieser Zahn eine Krone trägt. "c" wiederum steht für Karies und - um noch ein Beispiel zu nennen - "f" steht für fehlen.

Bezeichnung der Zahnflächen


"Bukkal" steht für die nach außen gewandte Zahnfläche Richtung Lippen oder Wangen. Das Gegenstück nennt sich "okklusal" und ist folglich zur Kaufläche gerichtet. Die Zahnfläche im Unterkiefer, die Richtung Zunge zeigt, nennt der Zahnarzt "lingual", "palatinal" heißt so viel wie gaumenseitig und ist das entsprechende Gegenstück zu "lingual" im Oberkieferbereich. "Mesial" ist die Bezeichnung für zum vorderen Nachbarzahn und meint die Zahnfläche, die zur Mitte des Zahnbogens gerichtet ist. Mit "distal" ist die Fläche zum hinteren Zahn, folglich die Richtung Kiefergelenk zeigende, gemeint.

Molaren


Mit Molaren sind die Mahlzähne gemeint, genauer gesagt die hinteren Backenzähne inklusive den Weisheitszähnen. Die vorderen Backenzähne laufen unter der Bezeichnung Prämolaren.

Pulpa


Unter diesen Begriff fällt der Zahnnerv, also das Zahnmark im Inneren des Zahnes. Die Pulpa besteht aus einem gallertartigen Gewebe, welches von Blutgefäßen und Nervenbahnen durchzogen ist. Eine gesunde Pulpa ist nicht nur für die Ernährung des Zahnes und das Schmerzempfinden zuständig. Sie bildet auch das Dentin.

Dentin


Dentin ist ein knochenähnliches Gewebe, dass den größten Teil des Zahnes ausmacht. Es beinhaltet winzige Röhrchen, die seine Oberfläche mit dem Zahnnerv verbinden. Im Bereich der sichtbaren Krone wird das Dentin vom Zahnschmelz geschützt. Ist dieser schützende Mantel aber nicht vorhanden, reagiert das weiche Dentin nicht nur äußerst empfindlich auf äußere Reize wie Kälte, Wärme, süß oder sauer, auch das Kariesrisiko steigt.

Rezession


Wird zu energisch geschrubbt oder eine viel zu harte Zahnbürste benutzt, kann dies zu einer Rezession führen. Durch das Zurückweichen des Zahnfleisches liegen einzelne Zahnhälse frei.

Approximalkaries


Der Approximalraum - auch Interdentalraum genannt - ist der Bereich zwischen zwei nebeneinander stehenden Zähnen. Dieser ist mit einer normalen Zahnbürste nicht ordentlich zu reinigen und von daher unterliegt dieser Zwischenraum auch einem erhöhten Kariesrisiko - dem sogenannten Approximalkaries.

Fissuren


Die schmalen Spalten und Fugen in den Kauflächen der Backenzähne werden Fissuren genannt. Hier können sich bei unsauberer Zahnreinigung Bakterien einnisten und Fissurenkaries verursachen. Besonders in den ersten Jahren nach dem Durchbruch ist das Risiko sehr hoch. Der Zahnarzt wirkt dem entgegen indem er die Fissuren versiegelt.

Initialkaries


Merkmale für Initialkaries (Karies im frühen Stadium) sind weiße Flecken auf dem Zahnschmelz. Diese kleinen Schäden bedürfen keines Bohrers, meist genügt eine bessere Zahnhygiene mit fluoridhaltiger Zahncreme oder Fluoridgel um den Zahnschmelz zu remineralisieren.

Fluoride


Fluoride - vor allem Aminfluoride in Zahnpasten - verhindern das entstehen von Löchern in Zähnen, da sie die Wiedereinlagerung von Schmelzbestandteilen in den Zahn fördern. Unter anderem unterstützen sie die Widerstandsfähigkeit des Zahnschmelzes und schwächen den Stoffwechsel der Bakterien in Zahnbelägen.

Läsion


Die Ursache für eine Läsion ist Karies, welches ein Loch in den Zahn gräbt.

Gingivitis


Die charakteristischen Anzeichen für eine Entzündung des Zahnfleischsaumes - Gingivitis genannt - sind Schwellungen, gerötetes Zahnfleisch und eine hohe Neigung zum Bluten beim Zähneputzen. Verursacht wird sie durch Bakterien, die häufig einen unangenehmen Mundgeruch produzieren. Wird der Zahnarzt nicht umgehend aktiv, droht eine Paradontitis (das gesamte Zahnfleisch entzündet sich) und ein einhergehender Verlust des Haltes der betroffenen Zähne.

Kürettage


Mit Küretten - präzis geformten Instrumenten - erfolgt eine mechanische Entfernung von Belägen und dem Entzündungsgewebe aus der infizierten Zahnfleischtasche. Die Kürettage ist demnach eine Ausschabung und gehört zur Standarttherapie bei Paradontitis.

Okklusion


Okklusion bezeichnet das Zusammentreffen der Zähne des Ober- und Unterkiefers bei zwanglosem Kieferschluss;.besser bekannt unter Zusammenbiss.

Xanthodontie


Xanthodontie ist häufig bei Rauchern oder Personen, die viel Kaffee oder Tee trinken anzutreffen. Die gelbliche Verfärbung der Zahnkrone lässt sich aber problemlos mit Bleaching beseitigen. Im einfachsten Fall genügt eine professionelle Zahnreinigung.

Xerostomie


Chronische Krankheiten wie Diabetes, blutdrucksenkende Medikamente oder Erkrankungen der Speicheldrüse führen oft zu einer verminderten Speichelproduktion. Der Speichel ist aber wichtig für den Schutz der Zähne vor Säureangriffen. Personen, die unter einer derartigen Mundtrockenheit - im Fachjargon Xerostomie - leiden, wird angeraten viel zu trinken und Kaugummi zu kauen um den Speichelfluss anzuregen.

Implantat


Diese künstliche Zahnwurzel wird biss- und wackelfest in den Kieferknochen eingeschraubt um darauf je nach Anforderung Einzelzähne, Brücken oder Prothesen zu montieren (Suprakonstruktion).



Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/4510/